Die Namen einer OM-D

„OM-D E-M1“, das ist doch … naja, wie soll ich’s vorsichtig
ausdrücken, beknackt? Und wie soll man das aussprechen? Buchstabieren?
Inklusive Bindestriche? „Oh-Emm-Bindestrich-Deh Eh-Bindestrich-Emm-Eins“?

Oder ein „Omdem Eins“ draus machen?

Ich schlage was einfaches vor:
Elfriede.
Ein Wort, keine Bindestriche, keine Zahlen.

Review: Patrick Ludolph – Wie ich mit Lightroom 5 arbeite

Heute ein Review zu Patrick Ludolphs „Wie ich mit Lightroom 5 arbeite“

1. Inhalt

Ich glaube ich zitiere einfach mal die treffenste Stelle von der Shopseite auf shop.neunzehn72.de:

Lightroom ist fester Bestandteil meiner Arbeit als Fotograf. Jedes Bild bekommt hier die besondere Note verliehen, sei es in Farbe oder Schwarzweiss. Lightroom ist aber vor allem ein Workflow-Tool. Ich bin damit in der Lage auch grosse Bildmengen zu bewältigen. Von einer Hochzeit komme ich teilweise mit 1.500 bis 2.000 Bildern nach Hause. Diese müssen aussortiert und bearbeitet werden. Ich werde oft gefragt, ob ich alle Bilder bearbeite. Ja, alle, ausnahmslos. Dank Lightroom ist das möglich.

Es geht also um Paddys Lightroom Workflow, doch nicht nur darum. Paddy zeigt auch, wie welche Werkzeuge und Regler in Lightroom ticken und wie man mit fertig bearbeiteten Bildern weiter verfährt. Lightroom vom Import bis zum Export also.

2. Preis und Lieferumfang

Auf der Shopseite von neunzehn72.de gibts das Tutorial derzeit für 35,00 € in 6 einzeln verpackten ZIP Dateien. Leider muss ich hier bemängeln, dass die Idee hinter den einzeln gezippten Dateien verständlich ist, allerdings hat mich das entpacken doch wieder mehr Mühe gekostet als nötig gewesen wäre. Anstelle eine Datei zu öffnen und in das Zielverzeichnis zu extrahieren, muss man hier mehrere ZIP Dateien entpacken und anschließend selbst organisieren. Paddy hätte also die Dateien in einem „Archiv“ splitten können. WinRAR und andere Komprimierungstools bieten schon länger Dateisplitting an. Man erstellt also einen Ordner und Unterordner, füllt diese mit den Videos und sagt dem Programm, dass es nach 300 MB ein neues Archiv erstellen soll. Vorteil für mich: Ich kann die Dateien direkt auf mein NAS extrahieren und gemütlich dabei Tee trinken gehen.

Auf der anderen Seite macht es mit einzelnen Dateien auch Sinn, wenn man mehrere Downloads gleichzeitig fährt (Paralleldownload oder eben mit einer Warteschleife) und nach dem ersten fertigen Download schon beginnen kann, sich das Tutorial anzuschauen.

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3. Aufbau und Inhalt

Die Tutorial-Reihe ist angelehnt an Paddys Lightroom Alltag. Sprich er führt den Zuschauer von Import, Bildverwaltung über Bildbearbeitung bis hin zum Export und behandelt all die Themen, die er persönlich für wichtig hält. Die Tutorials sind absolut für Einsteiger geeignet, aber auch Fortgeschrittene erfahren an der ein oder anderen Stelle hilfreiche Tipps. Für echte Profis, die täglich mit Lightroom arbeiten und auch eigene Bildstile haben, denke ich, wird es wenig Neues geben. Eher ist der Part der Bildbearbeitung anhand der Beispielbilder interessanter für die Profis gleichermaßen wie für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Was mich hin und wieder gestört hat, ist die automatische Einblendung der gerade gedrückten Tasten auf der Tastatur. Sicher macht es Sinn, die Tastenkombinationen für bestimmte Shortcuts anzuzeigen, leider ist die Videostrecke aber auch mit einigen Fehlern bestückt (Paddy zeigt die ungeschminkte Wahrheit) und hier nervt es, alle zwei Sekunden einen Buchstaben aufblinken zu sehen. Zum einen ist das super, weil man hier das Gefühl bekommt, man schaut Paddy live über die Schulter, zum anderen kann das aber auch recht nervig sein.

[alert type=“alert-info“]Als persönlichen Tipp an Paddy: Sollten bei der nächsten Videoreihe solche Versprecher nochmal auftauchen, korrigiere die Szene lieber und mach sie korrekt. Für mich als Hörgeschädigten ist es sau-anstrengend sich auf Gesprochenem und Eingeblendetem zu konzentrieren, wenn unten hundert Buchstaben aufblinken und verschwinden[/alert]

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4. Zielgruppe

Ich denke, bei diesem Tutorial wird für jeden etwas dabei sein. Verständlicherweise macht man kein Video nur für eine bestimmte Zielgruppe, sei es Einsteiger oder Fortgeschrittene. So ist beispielsweise die Organisation der Lightroom Kataloge und Sammlungen sicherlich nun durch das gesamte World Wide Web bekannt, dennoch konnte ich für mich behaupten: Ich habe etwas dazugelernt. Paddy arbeitet ähnlich wie Scott Kelby, allerdings finde ich persönlich die Methode zum Aussortieren von Bildern bei Kelby besser.  Generell ist für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene und Lightroom-Nerds etwas dabei.

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5. Tonqualität und Sprache:

Da ich als hörgeschädigter Hobbyfotograf natürlich auch etwas verstehen möchte: Paddy tut seiner gewohnten Ausdrucksweise keinen Abbruch. Es ist alles verständlich, völlig frei von Hintergrundmusik und zur Not helfen einem auch die eingeblendeten Shortcuts (bis auf Ausnahmen, wie bereits beschrieben). Wie bereits in der Liveshow von Krolop & Gerst (Review folgt), es ist alles absolut verständlich. Da Paddy hier eine One-Man-Show macht, muss man sich auch keine Gedanken zu Zwischenreden machen, wie sie sehr oft im Podcast von Das Paddy und Das Maddin zu hören sind (aber hey, wir sind hier nicht beim Maischberger-Polittalk und da geht es teilweise schlimmer zu).

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6. Fazit 

Für absolute Lightroom-Einsteiger oder Umsteiger von anderen Programmen sind die ersten 20 Kapitel definitiv ein Muss. Paddy erklärt nichtwie die einzelnen Regler funktionieren, sondern zeigt an praktischen Beispielen was für Auswirkungen welcher Regler auf ein Bild hat. Es ist eben ein Praxistutorial und kein Videotraining wie die Trainings von Video2Brain oder Galileo Computing. Interessanter für alle Lightroom-Nerds sind die Kapitel 22-29. Paddy zeigt an acht Beispielbildern, welchen Workflow er bei der Bildbearbeitung nimmt. Insgesamt also 4,5 Stunden sattes Lightroom Wissen direkt von Paddy. Jeweils einen halben Punkt Abzug gibt es für die umständliche Arbeit, die Dateien zu extrahieren und für die teilweise wirren Shortcuteinblendungen.

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Inhalt: 10 von 10 Punkten
Aufbereitung und roter Faden: 9,5 von 10 Punkten
Lieferumfang 9,5 von 10 Punkten
Tonqualität / Sprachqualität: 10 von 10 Punkten
Preis/Leistungsverhältnis: 10 von 10 Punkten

Gesamturteil: 49 von 50 Punkten | Blendend

Simone

Der Sommer ist weg und ich find das gar nicht gut. Wenigstens gibt es noch ein paar Erinnerungen an den Sommer. Schöne sogar, wie Simone beweist.