Charakterportraits schießen

In der heutigen Ausgabe meiner Tutorials geht es um sogenannte Charakterportraits. Solche Portraits eignen sich am Besten bei Personen mit einem markanten Ausdruck, also eher männlichen Personen. Aber auch bestimmte Themenshootings können damit umgesetzt werden, beispielsweise für eine Aidshilfeorganisation. Dann könnt ihr natürlich auch mit Frauen mit ernsten Mimiken nehmen.

Auf Facebook gab es schon die ersten Interessenten, wie man eine solche Bildbearbeitung zustande bringt und darum geht es in diesem Beitrag.

Ausgangsbasis waren zwei Aufsteckblitze und zwei Reflektoren, ein Stück Alufolie sowie ein 35mm Festbrennweitenobjektiv. Mangels Platz in der Wohnung musste ich also etwas improvisieren.

Aufsteckblitz durch Alufoliensnoot von links (kameraseitig) und Rundreflektor in der rechten Hand gehalten. Da ich nur über einfache Aufsteckblitze verfüge (ohne TTL), konnte ich nicht unter die berühmten 1/160 Sekunden gehen, HSS und Supersync funktionieren nicht mit den manuellen Blitzen. Da würde mir der Jinbei FL-500er mit seiner langsamen Abbrennzeit entgegen kommen, doch die Leistung war mir mit 400WS doch zu stark. Das ganze ist also ein sogenanntes One-Light Setup, mit dem Reflektor kann ich also das Streulicht von links wieder auffangen und abgemildert reflektieren.

 

Lightroom

Belichtung um 0,5 EV erhöht

Selektive Anpassung der Belichtung auf der rechten Gesichtshälfte

Anpassung der Augenhelligkeit

Photoshop

Detail Enhancer von Shutter Evolve

Dodge & Burn Ebene um Details herauszuarbeiten

 

Wie man Licht sieht – Paddy erklärts

Paddy von neunzehn72.de hat seine neue Tutorialreihe veröffentlicht. „Wie ich Licht sehe“ heißt das Ding und ich habs direkt gekauft :) Mein Weihnachtsgeschenk an mich (und ihn irgendwie auch). Nur bis zum 4. Dezember gilt das Angebot mit dem Vorzugspreis von 33 €. Also, geht rüber und schnappt es euch: Hier lang bitte.