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Die Kamera, die man nicht einstellen kann

Heutzutage ist es Normalität mit dem Handy zu fotografieren. Kein Wunder bei den Megapixelzahlen, mit denen die Hersteller um sich werfen. Apropos Megapixel: Mehr ist nicht gleich besser. Dennoch habe ich mich heute bei meinen Gedankenzügen dabei erwischt, dass ich doch einmal die installierte VSCO App ausprobieren könnte. Lightroom Besitzer werden beim Namen VSCO sicherlich hellhörig, für alle anderen: VSCO bietet Presets von „alten“ Filmen an. Sprich mit den Presets kommt man den original Filmrollen für Analogkameras recht nahe. VSCO bietet auch eine App an mit der man Bilder fotografieren und gleichzeitig mit einigen Bildlooks versehen kann. Nur Gott verdammt nochmal wieso bin ich kein Fotojunkie wie alle anderen Instagrammer und Facebooker da draußen?

Ich halte also mein Handy auf das zu fotografierende Motiv und erwische mich dabei, wie ich mich frage wo denn die Abblendtaste ist. Wo zum Henker ist denn die Taste für den Weißabgleich, für die Blendenvorwahl oder die Zeitvorwahl. Traurig stelle ich fest, da gibt es nichts was ich drücken kann. Nichtmal zum Auslösen. Ich drücke also auf mein Display und schaue wehmütig dem Bildprozessor zu, wie er das Bild verarbeitet verunstaltet.

Ist es nun eine der vielen Fotografenkrankheiten, wenn ich ein Gerät in der Hand halte und die wichtigsten Funktionen vermisse? Was würde wohl ein preisgekrönter Modelfotograf für Bilder mit einer Handykamera machen, so einer wie Karl Lagerfeld zum Beispiel?

Für alle Instagrammer und Facebook Nerds, die dennoch eine besondere App haben wollen:

VSCO Cam gibt es auf der folgenden Webseite für iOS und Android: http://vsco.co/vscocam

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